Mit der Kinderküche wird der Umgang in der Küche spielerisch erlernt – Stöbern Sie durch die große Auswahl

Was ist eine Spielküche?

Eine eine Spielküche für Kinder ist meist aus farbenfrohem Holz oder Plastik. Sie ist angepasst an die Körpergröße von Kindern ab drei Jahren und oft so geräumig, dass auch mehrere Kinder gleichzeitig mit ihr spielen können.

Ab dem Alter von drei Jahren beginnen Kinder, sich am Vorbild der Erwachsenen zu orientieren. Die Zubereitung von Mahlzeiten ist ein täglicher Bestandteil des kindlichen Lebens und rückt somit auch früh in den Mittelpunkt des Interesses von Kindern. Der Satz „Mama, Papa, ich will auch kochen“ fällt früher oder später in jeder Familie. In der „richtigen“ Küche der Erwachsenen ist dies aber zu gefährlich für den Nachwuchs. Heiße Herde, scharfe Messer und andere Küchengeräte bilden ein zu großes Verletzungsrisiko. Daher liegt es nahe, den Kleinen eine ungefährliche Spielküche anzubieten, in der sie nicht nur viel Spaß haben, sondern auch viel lernen können.

Der Aufbau einer Kinderküche ist so vielgestaltig wie die Realität großer Küchen. Ob als Kochinsel, Küchenblock oder Küchenzeile, es sind alle Anordnungen möglich. Eine Kinderspielküche enthält in aller Regel die Küchengroßgeräte, die auch in der heimischen Küche vorhanden sein dürften. Herd und Spüle, oft auch Kühlschrank und Mikrowelle sind vorhanden und erwecken einen realistischen Eindruck. Die Schalter sind drehbar. Manche Modelle geben Geräusche von sich, wenn ein Schalter gedreht wird oder sie sind beleuchtet.

Grundsätzlich sind alle Geräte gefahrlos zu bedienen. Herdplatten werden nicht heiß und auch der Backofen gibt keine Hitze ab. Wenn Kinder ins Spiel vertieft sind, fällt ihnen dies jedoch nicht auf. Ihre Fantasie erlaubt es ihnen, solche Details, die einem Erwachsenen sofort ins Auge fallen würden, auszublenden.

Da die Kinderküche es erlaubt, einen Spielladen mit einzubeziehen – wo sonst sollen die Zutaten für eine Mahlzeit erworben werden, wenn nicht dort? – können in das Spiel der Mahlzeitenzubereitung sogar ernährungspädagogische Elemente einbezogen werden. Welche Lebensmittel sind gesund, wo stammen sie her, wer hat sie wie produziert, dies sind Gesichtspunkte und Fragen, die so spielerisch an Kinder herangebracht werden können.

Kinder können also durch eine Spielküche viel übers Kochen, Ernährung und Produktion von Lebensmitteln lernen und dabei auch noch sehr viel Spaß haben.

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Vorteile einer Kinderküche

Eine Kinderspielküche ermöglicht es dem Kind, alltägliche Abläufe im Spiel selbst zu gestalten. In der realen Elternküche müssten die Eltern viel zu häufig aus Sicherheitsgründen in den Spielablauf eingreifen oder manche Vorgänge, zum Beispiel Gemüse klein schneiden, wären gar nicht möglich.

Gleichzeitig ist eineSpielküche aber real genug, stellt sie doch im Prinzip eine Miniaturisierung ohne Gefahrenquellen dar. Dadurch entsteht nicht nur ein hohes Maß an Aufforderung zum Spielen, sondern die Vorgänge bleiben auch real genug, um die Imitation der Wirklichkeit befriedigend zu erleben. Da sie der Größe des Kindes angepasst ist, erlebt das Kind sich „in der richtigen Perspektive“, etwas, was in der realen Küche nicht zu erreichen wäre. Dies erhöht das Interesse am Spielen mit der Küche ungemein.

Eine Kinderküche ist robust ausgeführt, sie verzeiht also auch, wenn mal etwas daneben geht beim Kochen. Flecken können einfach abgewischt werden, da alle Ausführungen wasserfest ausgeführt sind. Sie ist auch so stabil gebaut, dass Unfälle nicht passieren können. Da die Küche nicht an das Stromnetz angeschlossen ist, entsteht keine Hitze beim Kochen oder Backen und somit auch keine Gefahr, sich zu verbrennen. So ist auch ein unbeaufsichtigtes Spielen gefahrlos möglich.

Auch alle Spielmaterialien sind sowohl kindgerecht als auch unter Sicherheitsaspekten unbedenklich. Messer haben keine scharfen Schneiden, ermöglichen aber trotzdem ein realem Handeln angenähertes Spielen.

Kinderküchen sind lebendig in der Farbgebung, was für Kinder wichtig ist. Dies gilt auch für das Spielmaterial, es besitzt somit hohen Anregungscharakter und Attraktivität. Bei Ausführungen, die mit Licht- und Toneffekten ausgestattet sind, erhöht sich der Spaß noch weiter.

 

Spielmöglichkeiten in einer Kinderküche

Viel hängt bei diesem Punkt natürlich von der Ausstattung der Küche ab. Ein Set Töpfe, eine oder mehrere Pfannen, Nahrungsmittel, Gewürze, Aufbewahrungsbehälter sollten vorhanden sein, um die Realität nachbilden zu können. Auch Geschirr sollte nicht fehlen, um einen Tisch decken zu können.

Sonst sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob nun das Lieblingsessen gekocht wird, die kranken Stofftiere versorgt werden mit Kamillentee oder Hühnersuppe, das entscheidet die Eingebung des Augenblicks.

Auch Fantasiemahlzeiten können hergestellt werden, die in der Realität der Erwachsenenküche sicher nie gekocht werden würden. Kinder können hier auch „nicht zusammen passende“ Mahlzeiten kochen wie Spinat mit Schokoklößen.

Die Erfahrung zeigt, dass Kinderspielküchen immer wieder neu auf die Kreativität und Fantasie des Kindes positiv einwirken. Aber auch der soziale und pädagogische Aspekt muss nicht zu kurz kommen. Wenn mehrere Kinder zusammen kochen, müssen sie den Prozess des Kochens unter sich aufteilen. Wer schält Gemüse, wer setzt Wasser auf? Die Aufgaben müssen verteilt werden und aufeinander abgestimmt sein. So fördert das Kochen in der Kinderküche dann auch ein Zusammenarbeiten in der Kleingruppe und somit die Teamfähigkeit des Kindes.

Gleiches gilt dann für die Planung von Handlungen und Prozessen. Sind alle Zutaten für das gewünschte Gericht vorhanden oder fehlt etwas? Welches Lebensmittel muss wie vorbereitet werden, damit das gewünschte Ergebnis entsteht? Wo bekommt man überhaupt Lebensmittel, wie werden sie produziert? Auch auf diese Fragen kann eingegangen werden, so entsteht nahezu zwangsläufig auch ein spielerischer Wissenserwerb.

Aus dem Gesagten wird auch klar, dass auch die Eltern in den Spielprozess mit einbezogen werden können und auch sollten. So können zum Beispiel alte Familienrezepte schon früh weiter gegeben werden. Wenn die Eltern dann noch erzählen, wie in ihrer eigenen Kindheit gekocht wurde, entsteht eine gewisse zeitliche Perspektive, es wird deutlich, wie sehr sich die Alltagswelt und Lebensbedingungen verändert haben im Laufe der Zeit. So kann Familienhistorie spielerisch weiter gegeben werden, ohne zu langweilen oder durch zu abstrakte Erzählungen zu überfordern.

 Ausstattung und Material einer Spielküche

Kochen regt die Fantasie an. Die Farben der unterschiedlichen Lebensmittel und die verschiedenen Formen beispielsweise von Gemüsesorten nehmen das Interesse des Kindes gefangen. Dies sollte bei der Ausstattung einer Kinderspielküche berücksichtigt werden.

Eine Kinderküche besteht aus Holz oder Plastik, sie ist wasserabweisend verarbeitet. Alle wichtigen Küchengroßgeräte wie Herd und Backofen oder auch Spüle sind Bestandteile der Küche. Andere Küchengeräte wie Mixer oder Wasserkochen können natürlich zusätzlich angeschafft werden.

Die weitere Ausstattung, die vorhanden sein sollte, sind Topf- und Pfannensets, Schüsseln, Geschirr und Besteck, eben alles, was auch in einer großen Küche vorhanden ist. Hinzu kommen dann natürlich noch Nachbildungen von Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch und Käse und andere Zutaten wie Salz, Zucker und andere Gewürze. Hier handelt es sich im Prinzip um Kaufladenzubehör. Ein Kaufladen kann ganz natürlich in das Spiel mit einbezogen werden.

Diese Vielfalt gibt natürlich auch die Möglichkeit, dass sich zu einer Gelegenheit wie Weihnachten oder Geburtstag alle Schenkenden absprechen und sich jeweils auf einen Teilbereich konzentrieren, so dass die Küche ihre notwendige Ausstattung erfährt, ohne einen einzelnen Geldbeutel über Gebühr zu belasten.

Immer wieder sind Eltern überrascht, wie realistisch und detailgetreu die Nachbildungen sind. Gemüse zum Beispiel ist zum Teil schon in Stücke geschnitten und dann mit Klettband wieder zu einem Ganzen zusammen gefügt. Das erlaubt es dem Kind, das Gemüse mit dem Küchenmesser zu zerkleinern. Aufgrund der überlegt durchgeführten Entwicklung der Nachbildungen ist es dem Kind möglich, die alltäglichen Arbeitsabläufe fast perfekt zu kopieren. Dies trägt zu einem befriedigenden Spielerlebnis bei.

Auch der elterlichen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn sie am Spiel der Kinder teilnehmen. Ein Rezeptbuch kann man selbst basteln und gemeinsam ausfüllen, der Erwachsene schreibt das Kochrezept und das Kind malt die Zutaten in das Rezeptbuch. So entstehen Erinnerungsstücke, die noch Jahre später allen erlauben, sich an die gemeinsam verbrachte Zeit zu erinnern. Und nur in solchen Kochbüchern können dann Rezepte auftauchen wie für die gemeinsam erdachte „Wolkensuppe mit Sonnenstrahlnudeln und Grüßklößchen“,

Warum ist eine Kinderspielküche wichtig für die Entwicklung von Kindern?

Spielen schult unter anderem die Grob- und Feinmotorik des Kindes. Gemüse schneiden, Geschirr spülen, das Umrühren von Soße, all das muss in gewisser Weise vorsichtig geschehen, damit nichts überschwappt oder sonst etwas fehlschlägt.

Die Planung des Kochvorganges lehrt das Kind, voraus zu schauen und die einzelnen Schritte in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Gemüse muss vor dem Schneiden gewaschen werden und natürlich schneidet man nur rohes Gemüse klein. Aber zuerst muss klar sein, welche Bestandteile überhaupt zu dem Essen gehören, das zubereitet werden soll.

Eltern können hier mit ihren Kindern darüber reden, wo Lebensmittel überhaupt erhältlich sind. Dabei lernt das Kind etwas über Produktionsbedingungen von Lebensmitteln. Auch die Vermittlung von „Ernährungsphilosophien“ wie Vegetarismus oder veganer Lebensweise sind somit kindgerecht möglich.

Da in der Kinderküche oft gemeinsam gespielt wird, lernt das Kind auch soziale Verhaltensweisen. Es muss untereinander festgelegt werden, wer welchen Arbeitsschritt übernimmt. Dies schult die Teamfähigkeit und soziales Miteinander. Es kann also mit Fug und Recht gesagt werden, dass das Spielen in der Küche auch die Schulfähigkeit des Kindes positiv beeinflussen kann.

Aber auch andere positive Erfahrungen sind möglich. Die Eltern werden natürlich die Köstlichkeiten, die gekocht wurden, loben. So wird spielerisch die Erfahrung gemacht, auf eigene Leistungen stolz zu sein, ohne dass der Konkurrenzgedanke großen Raum einnimmt.

Auch die Eltern können sich unproblematisch in den Spielprozess einbringen. Sie können Anregungen geben oder aber es wird ein Rollentausch vorgenommen. Eltern werden zu Kindern und die Kinder nehmen die erwachsene Rolle ein.

Kochen fasziniert erfahrungsgemäß nahezu alle Kinder. Dies kann sicher auch mit den positiven Erfahrungen begründet werden, die mit gemeinsam eingenommenen Familienmahlzeiten verbunden sind. Solch eine Küche ermöglicht es, dass Kinder zu den Versorgern werden und im Spiel die positiven Eindrücke nacherlebt werden können.

Eine Spielkinderküche wird auch nie langweilig, es entstehen immer wieder neue kreative Ideen, was und wie man kochen könnte. Die Spielkinderküche bleibt immer abwechslungsreich und spannend, weil sie immer wieder andere Erfahrungen ermöglicht, die den Horizont des Kindes und sein Handlungsspektrum erweitern.

 Welches Zubehör gibt es ?

Das Spektrum reicht von unterschiedlichen Küchengroßgeräten wie Herd oder Kühlschrank über die Mikrowelle bis hin zur Kaffeemaschine. Auch kleinere Küchengeräte wie Mixer, Eier- oder Wasserkocher existieren im Kleinformat.

Es sind komplette Sets an Tellern und Besteck erhältlich. Töpfe, Pfannen, Rührschüsseln gibt es genauso wie Siebe, Reiben, Küchenmesser und sonstige Utensilien. Praktisch die gesamte Ausstattung, die sich auch in der Küche der Erwachsenen findet, gibt es auch im Kleinformat. Dies ermöglicht es, die Handlungen, die beim Kochen vorkommen, im Spiel realitätsgetreu nachzubilden.

Auch auf dem Bereich der Lebensmittel und anderen Produkten, die in der Küche vorkommen können, sind gute Nachbildungen erhältlich. Egal, ob es sich um Gemüse, Obst, Brot oder andere Lebensmittel handelt, Kühlschrank und Vorratskammer können gut gefüllt werden. Auch Convenienceprodukte und Konserven sind en miniature erhältlich.

Was von vielen Eltern als ausgesprochen positiv angesehen wird, ist die Tatsache, dass es sich um werbefreie Produkte handelt. Die Verwendung großer bekannter Markennamen unterbleibt nicht nur aus rechtlichen Gründen, sondern auch, um die Möglichkeit zu schaffen, dass Kinder die Grundlagen einer kritischen Konsumentenhaltung entwickeln, indem sie erkennen, dass Cornflakes eben nicht nur von einer sehr bekannten marktführenden Firma produziert werden und die Verpackungen von Gewürzmischungen nicht immer in den bekannten Farben gestaltet sind.

Das Zubehör zu den Kinderküchen zeichnet sich ganz allgemein durch einen hohen Realitätsgrad aus. Dinge aus dem Alltagsleben sollen schnell wiedererkannt werden können, sie beflügeln gerade durch ihre Ähnlichkeit mit dem Vertrauten die Fantasie der Kinder, indem sie zum Umgang einladen.

 Holz- oder Kunststoffküche

Beide Materialien zeichnen sich durch große Robustheit aus, Zutaten fallen herunter und im Spiel tritt man auch schon mal darauf. Dabei darf dann nichts kaputt gehen, was aber auch bei dem vermeintlich empfindlicheren Plastik der Fall ist. Holz und Plastik zeichnen sich hier auch durch ihre Langlebigkeit aus. Beide Werkstoffe sind nahezu unverwüstlich und bestehen auch in der heftigsten Küchenschlacht.

Viel wichtiger ist, dass beide Produktionsstoffe farblich gut gestaltbar sind und so große Realitätsnähe erlauben. Sie sind wasserfest und nehmen auch eine ungeschickte Bewegung nicht übel. Da keine Hitze entsteht, kann auch Plastikobst, das aus Versehen auf die Herdplatte gelegt wird, nicht schmelzen. Dass Geschirr und Trinkgläser hingegen aus Plastik sind und nicht aus Porzellan, Steingut oder Glas gefertigt werden, versteht sich unter dem Aspekt der Beachtung von Sicherheit vor Verletzungen von selbst.

Die Entscheidung zwischen den Varianten Holz und Plastik wird meist wie bei allen anderen Spielsachen auch durch die persönliche Philosophie der Eltern beeinflusst. Wer auch sonst eher dem Material Holz bei Spielzeug den Vorzug gibt, wird sicher bei der Kinderküche ebenfalls dieser Leitlinie folgen. Die Kinderspielküche muss aber nicht der elterlichen Küche ähneln. Sie zeichnet sich ohnehin schon durch einen hohen Anregungswert aus, der gar nicht groß genug eingeschätzt werden kann.

Da die Spielkinderküche nicht langweilig wird und auch über Jahre hinweg ein Kind in ihren Bann zieht, „lohnt“ es sich, die Ausstattung abwechslungsreich zu gestalten. Und hier stehen die beiden Werkstoffe in ihrer Vielfalt einander nicht nach.

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